Mein Name ist Hanna Treu, ich bin Psychologin, Tanz- und Ausdruckstherapeutin und Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision (Integrative Gestalttherapie).
Ich biete seit 2021 tanztherapeutische Gruppen-, Dyaden und Einzelarbeit in freier Praxis an. Derzeit bin ich mit dem Ausbau meiner Selbstständigkeit beschäftigt, nachdem ich neun Jahre hauptberuflich als Psychologin in der Mobilen Sozialpsychiatrischen Betreuung angestellt war. Zudem habe ich seit 2018 Tanztherapie im Gruppen- und Einzelsetting im sozialpsychiatrischen Rahmen angeboten, wodurch ich aus vielfältiger und fundierter Erfahrung schöpfen kann.
In meinem tanz- & psychotherapeutischen Angebot schaffe ich Räume, in denen...
-
Du willkommen bist mit allem, was sich zeigt
-
Du dich sicher fühlen kannst und wohlwollend begleitet wirst
-
Deine Gefühle und Bedürfnisse ernst genommen werden
-
Du deinen Impulsen offen nachgehen und dich ausdrücken darfst
-
Du dich selbstverantwortlich entscheidest, wie weit du dich einlässt
-
Du deine Kontakte im Hier & Jetzt gestalten kannst

Meine Haltung
Körperwahrnehmung als Schlüssel
In meiner tanz- und gestalttherapeutischen Herangehensweise betrachte ich die Körperwahrnehmung als den Schlüssel zu deinen persönlichen Themen. Alle Gefühle spielen sich körperlich ab, alle Erfahrungen sind leiblich gespeichert. Die bewusste Wahrnehmung deiner momentanen Empfindungen und Regungen lässt dich zunächst im Hier & Jetzt sein. Weiter kann dich dein aufmerksam Hinspüren zu gespeicherten Erinnerungen führen, die wir uns in Ruhe näher ansehen können.
Bewegung als Ausdruck & Veränderung
Bewegung passiert ständig, die Basis ist jeder Atemzug… im Nachgehen, welche Impulse da sind, können sich nächste Schritte ergeben.
Ich ermutige dich, dich hinzuwenden und neugierig zu sein, was sich in dir zeigen will und was du ausdrücken möchtest. Ob durch einfache Bewegungsanregungen oder kreative Ausdrucksformen wie malen und szenisches Gestalten: durch das Ausprobieren von Handlungen passiert reale Umsetzung, die dich oftmals besser unterstützen kann als darüber zu erzählen. Im geschützten Rahmen kannst du so deine persönlichen Handlungskonsequenzen erfahren, um Klarheit und Bestärkung zu bekommen.
Bewegung und Trauma
Ich arbeite traumasensibel und unterstütze dich in deiner Eigenregulation. Ich reagiere empathisch auf deine emotionalen, körperlichen und gedanklichen Regungen und biete dir immer wieder Verlangsamung an, damit du Zeit zur Verankerung im Hier & Jetzt hast. Dein Wohlbefinden in unserem Miteinander ist im Mittelpunkt und ich rege dich sanft an, dich dafür selbstwirksam einzusetzen. So kann sich dein Handlungsspielraum erweitern und du kannst mehr innere Freiheit erlangen.
Tanz begleitet mich seit meiner Kindheit und ich habe viele verschiedene Arten des Tanzes kennen gelernt. Für mich heißt Tanz: freies Bewegen, Innerem Ausdruck verleihen und den Körper sprechen lassen. Vor über zehn Jahren habe ich das freie Improvisieren, im Kontakt mit anderen und allein entdeckt. Hinzu kam die Auseinandersetzung mit Ausdruckstanz, die mich auf den tanztherapeutischen Weg gebracht hat. Dabei konnte und kann ich immer wieder erleben, wie wertvoll es ist, auf meine inneren Impulse zu lauschen, ihnen zu trauen, sie auszudrücken und sich dabei wandeln zu lassen.
Wie kann ich gut mit mir in Verbindung sein und bleiben?
Was ändert sich, wenn ich mit anderen Menschen in Kontakt bin?
Wie kann ich meinen Raum füllen, beleben, teilen und mich abgrenzen?
Wie kann ich meine eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und sie ausdrücken?
Diese Fragen begleiten mich weiterhin und die Haltung in der Integrativen Gestalttherapie bietet wunderbare Räume für dieses Forschen. Zudem integriere ich die Erfahrungen aus der Auseinandersetzung mit der Polyvagaltheorie in meine Praxis: Unser Nervensystem sendet uns laufend Signale über Sicherheit, Wohlbfinden, Gefahr und damit Impulse für Verweilen oder Veränderung sendet.
Bewegung, egal ob im Alltäglichen oder im freien Tanzen, ist für mich eine wertvolle Ressource. Durch sie können wir zu innerer Stabilität und Ruhe kommen genauso wie Lebendigkeit und Leichtigkeit erleben. Bewegung kann uns mit unseren Gefühlen in Kontakt bringen und Möglichkeiten geben, sie sich wandeln zu lassen.

2026
seit Mai: Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision
2025
Juni-September: Praktikum Krankenhaus der Elisabethinen, Tagesklinik für Frauen mit Traumafolgestörungen
seit 2023
Fachspezifikum Integrative Gestalttherapie (ÖAGG)
2018 - 2025
Tanztherapeutisches Gruppenangebot im Beratungszentrum
in Frohnleiten, sowie Einzelarbeit in freier Praxis in Graz
(Supervision bei S. Bender)
2016 - 2025
Psychologin in der Mobilen Sozialpsychiatrischen Betreuung
2015-2019
Ausbildung zur Tanz- und Ausdruckstherapeutin
sowie Psychotherapeutisches Propädeutikum
2015-2016
Psychosoziale Arbeit im Frauenhaus Graz
2014-2015
Ausbildung zur Tanz- und Ausdruckspädagogin
2008-2014
Diplomstudium der Psychologie an der Karl-Franzens-Uni Graz
-
Selbsterfahrungsseminare Integrative Therapie, Authentic Movement, Integrative Gestalttherapie (Leib oder Leben, Bad Gleichenberg)
-
Bewegungsanalyse (nach R. v. Laban, bei V. Fritsch; nach J. Kestenberg bei S. Bender & S. Loman)
-
Somatic Experiencing (n. P. Levine, bei E. Struklec, U. Rentsch)
-
Tanztherapie bei Menschen mit Traumafolgestörungen (bei M. Eberhardt-Kaechele)
-
Neurodeeskalation (nach C. Göttl, bei D. Dengel)
-
EMDR, Brainspotting, Ego-State (bei H. Hoffmann-Widhalm)
-
Authentic Movement (n. J. Adler, bei H. Folberth-Reinprecht)
-
Life Art Process (nach A. Halprin, bei U. Schorn)
-
Körperbildarbeit (bei Else Diederichs)
-
Gewaltfreie Kommunikation (n. M. Rosenberg, bei S. Kregel)
-
Tanztheater Tangram (bei V. Fritsch)
-
vielfältige Tanz- und Bewegungserfahrung: Jazz-/Modern-dance, Westafrikanischer Tanz, Swing/Lindyhop, Kreistänze, 5 Rhythmen, Contact Improvisation, Ausdruckstanz, (Acrobatik-) Yoga, Movement Medicin, Tantra

„Der Tanz ist so alt wie der Mensch, so alt wie sein Verlangen, sich mitzuteilen, seinen Freuden und Sorgen Ausdruck zu verleihen mit dem, was ihm unmittelbar zur Verfügung steht – mit seinem Körper.“
Sorell, 1969
